Donnerstag, 20. Juli 2017

Geocaching/tatistik




Viele Dosen nicht gefunden oder nicht dran gekommen



Oft aber auch lieber im Tritt geblieben als abzusteigen

Aber auch Webcam Caches und Virtuelle Caches gefunden









Statistik
80 Caches (wie gesagt, nicht wirklich viele)
davon 6 in Deutschland, 22 in Dänemark, 39 in Schweden und 13 in Norwegen
darunter waren 1 EarthCache, 2 virtuelle und 3 Webcams
2 Länderpunkte gab es trotzdem dafür.

Am dem Tacho gemessene 971 Fahrrad-km
Die längsten Strecken mit 110 waren am 17. und 18.6. ab Helsingborg auf dem Kattegatleden
Durchschnittlich etwas über 88 km/Tag

Höhenmeter:
Ich hatte bereits angesprochen, dass da mehr Hügelchen waren, als geplant.
In Summe sind 13.794 Höhenmeter zusammengekommen.
Das Maximun von 1781 Höhenmetern waren ab Helsingborg auf der längsten Etappe,
wie unpraktisch.
Im Schnitt waren es 1254 Höhenmeter pro Tag.
Bis auf das Tagesmaximum liegen alle diese Höhenmeterwerte über denen bei der Alpenüberquerung....

Ende

Montag, 3. Juli 2017

Zurück mit der Fähre

Dann hieß es Abschied nehmen von dieser wirklich tollen, wenn auch "etwas" überteuerten Stadt.
Auf dieser Fähre hatten wir gebucht. In 20 Stunden sollte sie uns nach Kiel bringen.

Als Fahrradfahrer kenne ich es ja schon, zusammen mit den Motoradfahrern nach den LKW´s "einzusteigen".


15 Decks, 5 Restaurants, Casino, diverse, Pubs, Manege und Badelandschaft stehen auf einer skandinavischen Fähre selbstverständlich zur Verfügung.


Ein Cocktail mit dem freien Blick auf den Oslofjord musste einfach sein.


Vom Abendessen gibt es keine Fotos, mit gutem Grund.
Im Oslofjord hatten wir schon ordentlich Wind. Das störte aber nur die Frisuren der Hübschen. Als wir dann aber zur Essenszeit in den Skagerrak heraus kamen, gesellte sich eine ordentliche Welle dazu. Manch Bleichgesicht verzichtete auf feste Nahrung und Beutel lagen überall griffbereit.
Wir gingen ins Buffet-Restaurant. Welch ein Spaß, die Suppe an den Tisch zu bringen.

Das Sonnenuntergangs-Foto darf nicht fehlen.


Wir hatten uns eigentlich schon gegen ein Frühstück an Bord entschieden. Einfach zu teuer, wir konnten uns auch in Kiel beim Bäcker mit einem Brötchen und einem Kaffee versorgen.
An der Rezeption erfuhren wir dann aber, dass in unserem Paket, das Frühstück im OceanView enthalten sei. Das konnten wir uns dann natürlich nicht entgehen lassen.


Nach all den Kilometern im Sattel hatten wir uns (also ich für uns beide) so ein Luxus-Frühstück als würdigen Abschluss verdient.

Die Fahrt mit der Bahn zum Auto verlief dann wenig aufregend. Die Rückfahrt war dann zwar von Staus geprägt. Nach so einem Urlaub kann einen das aber auch nicht sehr berühren.

Oslo

Deutlich verspätet hier nun auch noch die Eindrücke von Oslo.
Untergebracht waren wir in einem Kongresshotel etwas außerhalb.
Das ist in Oslo mit gut ausgebautem S-Bahn Netz aber kein Ding.
Die City erlebten wir sehr kompakt und extrem vielseitig.
Königliches Schloss und Nationaltheater auf der einen Seite, Oper und Aker Bryge auf der anderes Seite.
Aker Bryge ist ein Retortenstadtteil direkt am Wasser. Das Gelände einer still gelegten Werft wurde zum modernen Shoppingcenter umgebaut. Alles andere als einförmig, immer wieder verspielt:


Die Oper, wie eine angespülte Eisscholle direkt am Wasser, begehbar bis aufs Dach ist dann auch wieder ein Beispiel für moderne Architektur, die auch mir gefallen kann:




Ein Bild des monumentalen Rathauses darf nicht fehlen. Die beiden Türme sind so markant, dass ich es lange für den Dom gehalten habe. Der dagegen fällt beinahe bescheiden aus.



Ein Besuch im Skulpturenpark (Frognerparken) ist ein weiterer Punkt des Pflichtprogramms.
Auch ich als Kuturbanause hatte dort viel Spass.









Die Geschichte des Parkes ist durchaus lesenswert, steht aber perfekt beschrieben in JEDEM Oslo-Reiseführer. Daher spar ich es mir hier.
Letztlich sind wir dann auch noch mit der S-Bahn zum Holmenkollen gefahren. Es geht zwar deutlich bergauf, aber die Schanze ist mit der S-Bahn erreichbar (Preisstufe 1). Die Meisten Fotos sind leider verloren gegangen, den Besuch kann ich aber nur empfehlen, Ein beeindruckendes Bauwerk mit einem netten Ski Museum. Wer es eilig hat vom höchsten Punkt der Schanze wieder herunter zu kommen, der kann nun auch frei schwebend an einer "Seilbahn" runterfahren. Dem Geschrei nach zu beurteilen, muss es Bungee Jumping sehr nahe kommen.




Dieses süße Trollmädchen stand da auch irgendwo herum.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Kontakte

Neben den abendlichen Kontakten gab es auch tagsüber den einen oder anderen nicht ganz üblichen Kontakt.Über den einen oder anderen möchte ich berichten.
Oft genug begenen mir am Wochenende ganze Trupps von Vereinsfahrern.
Einheitstrikots, Sponsorenwerbung, frisch polierte Carbonräder.
Üblicherweise schauen sie nicht rechts, nicht links. An Grüßen ist gar nicht zu denken.
Hier ist es mir anders ergangen. Da kommt genau so ein Trupp vorbei. Und einer nach dem anderen:
Hey! Where do you come from?
Wey! Where do you go?
Great plan!
Have a nice trip!
Congratulation!
Hang on!
Nice Shirt!
Das tat schon richtig gut! Und die Bemerkung zum Shirt hat mich auch durchaus gefreut.

Oder man fährt irgendwo durch eine Stadt, auf einem dieser tollen Radwegen von denen ich schon berichtet hatte. Da ruft einem ein Fußgänger zu: "Have a nice journey!" Einfach so. Da merkt man einerseits, dass Radtourismus hier noch nicht so verbreitet ist wie am Donauradweg,
Man freut sich aber andererseits einfach über solche kleinen Grüße.
Dann war da noch dieser kleine Hafen, an dem ich anhielt um einen Cache zu suchen. Da spielten ein paar Kinder in der Nähe und eines sprach mich auch schwedisch an (vermute ich zumindest). Ich antwortete (wie immer wenn ich in Landessprache angesprochen wurde) auf englisch: "Sorry I can´t understand a word." Von unterhalb des Steges erklang eine Männerstimme: "She said that she likes your shirt."
Ich wunderte mich schon ein wenig.
Der Mann stand unterhalb des Steges auf den Steinen und fischte nach Krebsen.
Weiter fragte er: "where do you come from?" und ich antwortete ihm " I´m from Germany".
Darauf er: "Das ist schön dort, hab da ein paar Jahre gearbeitet, in Frankfurt."
Der Wechsel der Sprache überraschte mich mindestens genauso wie sein Dialekt. Das war kein schwedischer Dialekt. Aber er fragte gleich weiter ob ich Irland mögen würde. Meine Verblüffung ließ kaum nach und ich erzählte ihm von unseren Freizeiten, die wir dort gemacht hatten.
Dann  ließ er die Katze aus dem Sack und gab sich als Ire zu erkennen, der mal in Deutschland gearbeitet hatte und nun in Schweden lebt.
Jetzt wurde mir auch klar, warum den Kindern mein Trikot aufgefallen war.

Als ich dann im nächsten Supermarkt noch das passende Bier fand, musste ich es einfach einpacken.

Slainte!

Sonntag, 25. Juni 2017

(Sa 24.) Von Moss nach Oslo

Heute war dann die kurze Abschlussetappe dran. Hier war die Routenwahl interessant.
Es waren durchweg nationale Radwege.
Fahrbar waren sie nicht durchgängig.
Teilweise zu steil (rauf wie runter) teilweise waren es aber auch nur Trampelpfade oder Stege über den Morast.
So haben mich diese 66 km und 900 Höhenmeter länger und intensiver beschäftigt als geplant.


Noch in Moss war diese Staustufe zu bewundern.
Kurz danach hatte sich ein namenloses Dorf zum Dorffest herausgeputzt.
Dort gab es dann auch dieses unglückliche Kerlchen zu sehen.






Solche Brücken hätte ich hier nicht erwartet.


Bei diesen Stegen war schieben genauso blöd wie fahren....


(Fr 23.) Von Grebbenstad nach Moss

Das wäre eine zu lange Etappe geworden. So hab ich sie dann auf 95 km gekürzt und geplant den Rest ab Sarpsborg mit der Bahn zu fahren.
Der Fahrradteil war landschaftlich wertvoll aber auch anspruchsvoll. Anfangs durch die Schären und entlang der Küste. Wirklich reizvoll. Hinter jeder Kurve eine neue Überraschung. Mal ein kleiner Strand, mal ein überraschender Hafen oder auch einfach nur dicke Steine. Vor der Grenze zu Norwegen verlief die Route dann weiter im Inland. Hier wurde es dann hügelig. 1600 Höhenmeter sprechen für sich. Immer nur in kleinen Anstiegen, aber in Summe kommt da was zusammen.
Ein tiefer Fjord bildet die natürliche Grenze. Mitten auf der Brücke ist dann ein Strich auf der Fahrbahn mit den jeweiligen Landesnamen davor und dahinter.


Ab der Grenze setzte dann ganz langsam ein Dauerregen ein.
Braucht kein Radfahrer.
Radwege in Norwegen sind dann auch irgendwie anders. Unten ein Beispiel. Steigung und Schotter, bei Regen.



Der Bahnhof war dann durchaus übersichtlich. Mitarbeiter waren keine zu finden, aber ein Fahrkartenautomat, der auch englisch konnte. Nur konnte ich ihm nicht entlocken was die Mitnahme eines Fahrrades kosten würde.
Als der Zug einlief versuchte ich einen Wagon mit Kinderwagen- oder Fahrradsymbol zu finden.  Fand ich nicht. Ich hörte dann aber einen Pfiff. Drehte mich um und sah eine Zugbegleiterin, die mich zu sich winkte. Als ich ankam war sie schon in das Gepäckabteil geklettert und winkte mir zu, ihr das Fahrrad anzureichen.
Stellt Euch das mal an einem deutschen Bahnhof vor!
Das Fahrradticket verkaufte sie mir dann auch noch, verbunden mit der frage, wo ich den aussteigen würde, damit sie mir beim Ausladen des Rades helfen könne.
Unglaublich!



Dieses kleine Monster lag in Moss am Strand herum, wahrscheinlich um Kinder zu erschrecken....

Freitag, 23. Juni 2017

House of the rising sun

Ich dachte mittlerweile slle Versionen zu kennen. Und es ist auch eine Weile her, dass mich eine Fassung beeindruckt hat.
Heute ist es passiert.
In Moss (kennt man nicht) angekommen bin ich durch die Stadt gestreift um etwas zu Essen zu bekommen. Ich kam am alten Zollhaus vorbei, in dem jetzt eine Pizzaria untergebracht ist.

Eigentlich wollte ich woanders hin, aber da hörte ich handgemachten Blues und blieb hier.
Da sitzen 2 Jungs in der Ecke mit ihren Westerngitarren und 2 Mikros und machen Blues.
Schlecht abgemischt aber richtig life.

Und dann bringen sie eine Version vom House die es einfach in sich hat.
Passiert mir nicht so oft, dass ich von so was eine Gänsehaut bekomme.